Gasfedern für LKW, Nutzfahrzeug und Ladebordwand – kontrollierte Kraftunterstützung beim Öffnen und Schließen
Gasfedern sind kompakte Bauteile, die das Öffnen und Schließen schwerer Klappen, Hauben und Plattformen am Nutzfahrzeug spürbar erleichtern. Sie wandeln den im Inneren gespeicherten Stickstoffdruck in eine kontinuierliche Hubkraft um, federn Bewegungen ab und halten Bauteile in der Endlage zuverlässig in Position. In dieser Kategorie finden Sie Gasfedern für allgemeine Anwendungen am LKW – etwa für Werkzeugkästen, Stauboxen, Hauben und Türen – sowie speziell auf den Einsatz an der Ladebordwand abgestimmte Ausführungen, etwa am Heckportal oder bei unterfahrbaren Plattformen. Bei SULEJ Ladebordwand fließen Jahrzehnte Erfahrung aus Wartung und Reparatur direkt in die Auswahl dieser Komponenten ein – für eine gleichmäßige Kraftunterstützung, eine sichere Endlagensicherung und einen verschleißarmen Betrieb über viele Lastwechsel hinweg.
Funktion und Einsatzbereich am Nutzfahrzeug
Eine Gasfeder besteht aus einem geschlossenen Zylinder, in dem Stickstoff unter Druck steht. Eine Kolbenstange mit Dichtungssystem trennt den Druckraum und überträgt die Kraft nach außen. Wird die Stange ausgefahren, leistet das Gas eine kontrollierte Hubarbeit; beim Einschieben wird der Druck wieder aufgenommen. Am LKW kommen Gasfedern an vielen Stellen zum Einsatz: Fahrerhaus-Anbauteilen, Hauben, Werkzeugkästen, Staufächern und Heckklappen. Im Umfeld der Ladebordwand übernehmen sie eine sicherheitsrelevante Funktion am Heckportal und an unterfahrbaren Plattformen, deren Klappen, Spitzen oder Schutzabdeckungen ohne Kraftunterstützung kaum sicher zu bewegen wären.
Bauformen, Kennwerte und Ausführungen
Gasfedern werden über verschiedene Kennwerte beschrieben – Ausschubkraft in Newton, Hublänge, Gesamtlänge sowie Ausführung der Endbeschläge. Verbreitet sind Standard-Druckgasfedern, blockierbare Ausführungen mit Auslösestift sowie Sonderbauformen mit Dämpfungsendlage. Für die Anbindung kommen Kugelpfannen, Gabelköpfe, Augen oder Gewindeenden zum Einsatz, ergänzt durch passende Stangenkopf-Anschlüsse und Befestigungselemente.
Die Zylinder bestehen in der Regel aus pulverbeschichtetem oder verzinktem Stahl, Edelstahl-Ausführungen werden bevorzugt in stark korrosionsbelasteten Anwendungen eingesetzt. Die Kolbenstangen sind in der Regel hartverchromt, um die Dichtungen vor Verschleiß zu schützen und einen ruhigen Lauf über die gesamte Lebensdauer zu gewährleisten. Schutzhüllen oder Faltenbälge verhindern das Eindringen von Schmutz und Streusalz, insbesondere bei Einbaupositionen unterhalb des Fahrzeugaufbaus.
